Mai
27
BiPRO-Tag “Frühjahr 2010″
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Am 9. Juni 2010 lädt die Brancheninitiative Prozessoptimierung (BiPRO) erneut zur Frühjahrs-Tagung nach Düsseldorf ein. Das Programm verspricht viel:
Am Vormittag kommen Initiativen bzw. Unternehmen zu Wort, die die mit der Insolvenz der Indatex AG entstandene Lücke in der technischen Anbindung von unabhängigen Vermittlern und Versicherungsgesellschaften schließen möchten. Interessant ist, dass BiPRO-Normen bei allen eingesetzt werden sollen. Es bleibt spannend zu erfahren, wie genau BiPRO-Normen zum Einsatz kommen werden und wo die Anbieter ihre Alleinstellungsmerkmale sehen.
Am Nachmittag wird man in zwei Blöcken einen kompakten Einblick in die BiPRO-Normwelt erhalten. In einem Block speziell für Einsteiger erfahren auch Nicht-Mitglieder, wie und wofür man BiPRO-Normen einsetzt, welche Normen es bereits gibt und wie neue Normen entstehen. Parallel dazu erhalten erfahrene Mitglieder einen Einblick in die erst jüngst in den Status Potenzielle Norm gehobenen Bestandsnormen (Partner- und Vertragssuche, Partner- und Vertragsauskunft sowie allgemeine und spartenspezifische Vertragsänderungen). Danach stellen Allianz, MLP und IDEAL ihre BiPRO-Implementierungen im Bereich der Prozesse Tarifierung, Angebot und Antrag in der Lebensversicherung vor und berichten aus der Praxis.
Geschrieben von Markus Heussen
Mai
8
BiPRO gibt Komposit und Kranken frei
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Am 2. April 2009 hat der Normungsausschuss des BiPRO e. V. das aktuelle Release 2 der BiPRO-Normen um Standards im Bereich der privaten Kranken- sowie Sach-, Unfall- und Haftpflichtversicherung erweitert und zur Veröffentlichung an die BiPRO-Mitglieder freigegeben. Das Norm-Package kann in der Geschäftsstelle des Vereins angefordert werden.
Die Agenda der technischen und fachlichen Arbeitsgruppen (TAG / FAG) der Brancheninitiative Prozessoptimierung war gefüllt wie nie zuvor; erfreulich, denn die Mitglieder des Vereins arbeiten mit zunehmendem Engagement an neuen Normen und optimieren bereits existierende. Durch diverse Projekte wurden Arbeitsentwürfe zwecks Beschlussfassung eingereicht. Hierbei handelt es sich um Normen für die Prozesse Tarifierung, Angebot und Antrag in den Sparten Komposit (Sach, Unfall, Haftpflicht) sowie der privaten Krankenversicherung. Darüber hinaus gab es Change Requests für die Kraftfahrt-Norm, die um eine Fahrzeugsuche erweitert wurde. Außerdem wurde ein Norm-Enwurf für eine Versicherersuche an die Arbeitsgruppen übergeben.
Die eingereichten Arbeitsentwürfe wurden intensiv diskutiert. Abschließend schlugen die Arbeitsgremien des BiPRO e. V. die eingereichten Entwürfe - unter Auflagen - zur Erhebung in den Status Potenzielle Norm (PN) vor. Die Auflagen wurden zwischenzeitlich eingearbeitet und sind im Release enthalten.
Geschrieben von Markus Heussen
Dez
13
BiPRO SSO - Circle Of Trust
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Seit langem besteht in der Versicherungsbranche der Bedarf nach einer einheitlichen Authentifizierung, nicht nur, aber insbesondere im Bereich der Makler-Anbindung. Denn hier offenbart sich die ganze Problematik: Ein unabhängiger Vermittler arbeitet mit zahlreichen Versicherungsgesellschaften und deren Extranets. Jedes ist unterschiedlich und verlangt ein anderes Login, für manche benötigt man ein Stück Hardware, das allseits unbeliebte Token.
Zwar gibt es Anbieter, die über ein Single-Sign-On (SSO) einen einheitlichen Zugang zu einigen Versicherern ermöglichen, aber von einer Verbreitung eines SSO für Makler kann derzeit nicht gesprochen werden. Kein Ansatz konnte sich bislang wirklich durchsetzen. Verständlich: Denn SSO wird nur durch gemeinsames Handeln möglich!
SSO wird es nur mit Vertrauen geben
Spricht man mit Vertretern der Versicherungswirtschaft zum Thema Single-Sign-On, stellt man eine unglaubliche, teils unsortierte Gedankenvielfalt fest. Die meisten denken bei SSO direkt an die Extranets der Versicherer, an Makler und Token. Viele verstehen darunter eine einheitliche Art und Weise, sich zu anzumelden. Nahezu alle denken an eine Lösung des Problems über eine einzige zentrale Stelle, einen so genannten Identity Provider. Damit verbinden die meisten jedoch zeitgleich Ängste vor Abhängigkeiten und Monopol-Bildung sowie den Verlust der eigenen Kontrolle über die Sicherheit. Insbesondere die erfahrenen Vertreter der Branche denken an hohe Kosten und an das Scheitern vieler SSO-Ansätze und -Initiativen. Es äußert sich zuweilen zwischen den Zeilen sogar ein Misstrauen gegenüber Mitbewerbern und Geschäftspartnern. Schädlich: Denn ein Single-Sign-On wird es ohne Vertrauen niemals geben - Vertrauen untereinander oder gegenüber einer zentralen Stelle.
Vernachlässigte Ansichten
In den selben Gesprächen bemerkt man schnell, dass Endkunden-Prozesse nahezu völlig ausgeblendet werden; betrachtet wird meist der Makler als “Kunde” der Versicherung. Die Branche ist zudem bekannt dafür, sich selbst zu betrachten und öffnet meist nur schwerlich den Blick über den Tellerrand. Branchenübergreifende Prozesse werden im Zuge der Konsolidierung und Industrialisierung der Assekuranz jedoch weiter an Bedeutung gewinnen. Wie bereits erwähnt, denken die Branchenvertreter zwar häufig an eine zentrale SSO-Stelle, aber sie denken nicht an eine bestimmte zentrale Stelle und selten an gemeinschaftliches Handeln. Der versperrte Blick über den Tellerrand lässt die Assekuranz gerne auch eigene, vermeintlich neue Lösungen entwickeln, obwohl es weltweit eventuell bereits erfolgreiche Konzepte gibt, die man adoptieren könnte. Völlig ignoriert wird meist, dass das SSO-Thema gesamtheitlich zu betrachten ist und es sich nicht auf die Verbindung des Maklers zu den Extranets der Versicherer eingrenzen lässt. Mit zunehmender Durchdringung der BiPRO im Markt wird sich auch zunehmend eine echte System-zu-System-Kommunikation durchsetzen. Hierfür wird ebenfalls ein Single-Sign-On benötigt.
Stillstand
Der BiPRO e. V. plant ein Projekt zum Thema SSO. Viele mögen denken “just another”, denn es gibt z. B. den VDG mit einer produktiven SSO-Lösung und einer Hand voll Versicherern, die bbg mit einer VDG-ähnlichen Variante unter der Schirmherrschaft eines neutralen Vereins und eine Initiative im Bereich der öffentlichen Versicherer. Außerdem plant der Gesamtverband ein Angebot, ist offensichtlich aber noch im Bereich einer Vorstudie. Hier soll u. a. der elektronische Personalausweis, der in Kürze die Welt erblickt, eine Rolle spielen. Daneben gibt es zahlreiche Anbieter wie RSA, Microsoft, Sun und VeriSign, die ihrerseits Interesse an Lösungen haben und den Markt mitbestimmen wollen. Durch diese unterschiedlichen Interessen und konkurrierenden Ansätze wird nur eines erreicht: Stillstand. Denn jeder (Versicherer) wird zunächst abwarten wollen, was passiert und wer sich durchsetzt.
“Föderale Lösung” durchbricht Handlungsstarre
BiPRO ist - anders als z. B. die o. g. Lösungsanbieter - lediglich ein Normierungsinstitut. Der Verein wird in keinem Fall als SSO-Dienstleister bzw. als zentrale Stelle auftreten. Der Ansatz der BiPRO ist es, über gemeinschaftliches Handeln und mit gegenseitigem Vertrauen eine Lösung zu schaffen, die alle relevanten bestehenden oder künftigen Marktteilnehmer bzw. Lösungsanbieter einbezieht. Eine Lösung, die auf fachlichen und technischen Normen des Vereins basieren und Unabhängigkeit von konkreten Implementierungen gewährleisten. Sie soll zudem alle bestehenden und künftigen Authentifzierungsverfahren unterstützen, angefangen von Benutzernamen mit Passwort über das zusätzliche One-Time-Passwort bis hin zur Authentifzierung mit Zertifikaten und dem elektronischen Personalausweis. Die Lösung muss - neben dem Extranet-Einstieg - auch die System-zu-System-Kommunikation ermöglichen und darf keine “Single-Tool-Lösung” sein. Mit anderen Worten: BiPRO will eine dezentrale Lösung unter Beachtung integrativer Aspekte.
Eine föderale Lösung ist eine Lösung ohne “Man in the Middle”, also ohne zentrale Stelle durch einen Zusammenschluss einzelner Teilnehmer, die ihre Selbstständigkeit behalten. Sie vertrauen sich gegenseitig und tauschen untereinander sicherheitsrelevante Informationen aus. Nur über eine Integration bestehender und neuer Lösungen wird es eine einheitliche Authentifizierung geben. Denn kein etablierter Anbieter wird sein Geschäft zugunsten einer zentralen Lösung (in der er keine Rolle mehr spielt) aufgeben wollen und deshalb verstärkt gegen seine Mitbewerber vorgehen. Bei einer föderalen Lösung erkennen die Anbieter aber ihre Chance, durch gemeinschaftliches Handeln überhaupt den Markt zu schaffen. Der Wettbewerb verlagert sich danach auf eine andere Ebene, z. B. der Service-Ebene.
In Kürze wird es einen weiteren BiPRO-Workshop zum Thema SSO geben, in dem das Modell eines “Circle Of Trust” vorgestellt wird. Jeder Interessierte kann - unabhängig von einer Mitgliedschaft im Verein - daran teilnehmen. Den genauen Termin erfahren Sie - sobald er feststeht - hier im Blog oder auf der Website des BiPRO e.V.
Geschrieben von Markus Heussen
Dez
5
BiPRO-Normen für die Kfz-Versicherung
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Am 6. November 2008 hat der Normungsaussschuss des BiPRO e. V. das aktuelle Release 2 der BiPRO-Normen um Standards im Bereich der Kfz-Versicherung erweitert und zur Veröffentlichung an die Mitglieder des BiPRO e. V. freigegeben.
Die Kfz-Versicherer leiden seit Öffnung der Märkte Mitte der neunziger Jahre unter einem enormen Wettbewerbs- und Kostendruck. In der Kfz-Versicherung herrscht seit jeher ein harter Verdrängungswettbewerb und Preiskampf. Das Geschäft ist arbeitsintensiv, die Vermittlervergütung gering, genauso wie die Margen. In keiner anderen Sparte ist eine Prozessoptimierung durch Automatisierung von derart hoher Bedeutung wie in der Kraftfahrzeugversicherung.
Hoher Automatisierungsgrad
Die Kfz-Versicherer haben schon früh das Potenzial der Prozessautomatisierung zur Kosten- und Service-Optimierung erkannt und ihren Vermittlern individuelle technische Lösungen angeboten. Insbesondere die Vermittler, Tarifvergleicher, Portale und Vertriebe haben dadurch aber mit unzähligen individuellen Schnittstellen zu kämpfen. Jetzt hat der BiPRO e. V. Normen für die Vertriebsprozesse Beitragsermittlung, Angebotserstellung und Antragstellung inkl. Beantragung einer elektronischen Versicherungsbestätigung (eVB) entwickelt und freigegeben. Durch Anwendung der BiPRO Kfz-Normen können weitere Optimierungspotenziale realisiert werden.
Anbindung von Vertriebspartnern über BiPRO
Immer mehr Versicherer werden künftig ihre Kfz-Prozesse nach BiPRO-Norm einheitlich gestalten. Dadurch können Versicherungsmakler oder Vertriebe über ihre eigenen Systeme oder über eine Tarifvergleichssoftware direkt auf die Systeme der Versicherer zugreifen und Versicherungsbeiträge ermitteln, Angebote im PDF-Format anfordern und Anträge einreichen. Außerdem können die für das Straßenverkehrsamt benötigte Versicherungsbestätigung (eVB) und alle relevanten Informationen nach Versicherungsvertragsgesetz (VVG) elektronisch angefordert werden. Mit zunehmender Durchdringung des Standards im Markt verringern sich dadurch die individuellen Lösungen, was in der Folge zu einer Erhöhung der Effizienz führt.
Die “Potenzielle Norm” kann von allen Mitgliedern des BiPRO e. V. kostenlos bei der Geschäftsstelle des Vereins angefordert werden. Nach den ersten Anwendungen erhält sie den Status “Offizielle Norm” und wird voraussichtlich Ende 2009 für die gesamte Versicherungswirtschaft veröffentlicht. Damit ist sie auch von allen Nicht-Mitgliedern kostenfrei nutzbar.
Geschrieben von Markus Heussen
Okt
1
BiPRO Normen im Release 2 Version 1.0 freigegeben
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Nach Monaten intensiver Arbeit in den Projekten und Arbeitsgremien der BiPRO sowie im Normungsausschuss und der Geschäftsstelle des BiPRO e. V. wurden heute die ersten Normen im Release 2 veröffentlicht.
Der Normungsaussschuss hat das Norm-Package gemäß Beschluss der Arbeitsgremien vom 28. August 2008 in den Status “Potenzielle Norm” (PN) erhoben und damit zur Veröffentlichung an die Mitglieder des BiPRO e. V. freigegeben. Damit haben die Normen der 2er-Serie einen ersten stabilen Stand erreicht und können nun von allen BiPRO-Mitgliedern als Basis für die Anbindung von Vertriebs- und Kooperationspartnern und für die Abbildung sonstiger interner wie externer Geschäftsprozesse verwendet werden. Das Norm-Package Release 2.1.0 PN Revision 28.08.2008 kann von allen Mitgliedern des BiPRO e. V. ab sofort über die Geschäftsstelle kostenlos angefordert werden.
BiPRO Leben-Norm - heiß begehrt
Das Norm-Package besteht aus allen Norm-Dokumenten des Release 1.0, die vollständig in den Releasestand 2 überführt wurden. Das allgemeine Datenmodell sowie die Modelle Partner, Tarifierung/Angebot/Antrag und alle Datentypen liegen in Form von Diagrammen und als klickbare Dokumentation in HTML vor. Insbesondere die Normen für die Prozesse Tarifierung, Angebot und Antrag in der Lebensversicherung weckten unter den BiPRO-Mitgliedern in letzter Zeit starkes Interesse und hohe Nachfrage. Das Leben-Projekt der BiPRO ist inzwischen beendet. Die begehrten Normen sind ebenfalls im Norm-Package enthalten und können jetzt implementiert werden.
BiPRO liefert programmierfertige Quellen
Mussten die Unternehmen, die BiPRO-Normen in ihre Software programmieren wollten, im Release 1 noch aufwendig die hierfür notwendigen technischen Quellen erstellen, so gehört dieser fehleranfällige Schritt nunmehr der Vergangenheit an. Der BiPRO e. V. liefert alle für eine Anwendung der Normen notwendigen technischen Grundlagen jetzt mundgerecht aus und garantiert für eine Konsistenz zum fachlichen Modell - eine echte Erleichterung für die IT-Abteilungen der BiPRO-Anwender
Flexibler und zukunftssicherer Branchenstandard
Mit dem Release 2.1.0 sind insgesamt mehr als drei Jahre fachliches und technisches Know-Know zahlreicher engagierter Mitgliedsunternehmen in den Branchenstandard eingeflossen. Die Normen sind inzwischen derartig mächtig, dass sich selbst komplexeste unternehmens- und branchenübergreifende Geschäftsprozesse mit ihnen abbilden lassen. Aber auch interne Prozesse lassen sich hervorragend über BiPRO-Normen abbilden. So hat ein mittelständisches Versicherungsunternehmen insgesamt sechs Kernsysteme, darunter u. a. ein Banksystem, einen Produktserver, das Rechnungswesen- und ein Bestandsführungssystem im Rahmen einer Service-Orientierten-Architektur (SOA) über BiPRO-Normen integriert. Hierfür erhielt es im Rahmen eines Audits den Stempel für das modernste IT-System in der Deutschen Versicherungswirtschaft.
Geschrieben von Markus Heussen
Apr
29
BiPRO will Single-Sign-On für Makler
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Erst vor wenigen Wochen hat die Brancheninitiative Prozessoptimierung die Versicherungswirtschaft zu einem Authentifizierungsworkshop geladen, mit sehr erfreulichem Ergebnis. 50 BiPRO-Mitglieder und Branchenvertreter fanden sich heute in Düsseldorf ein, um über mögliche Lösungen für eine einheitliche Authentifizierung zu diskutieren.
Das Ziel: Unabhängige Vermittler sollen sich künftig nur noch ein einziges Mal anmelden müssen, wenn sie die Extranets der Versicherer oder deren BiPRO Services nutzen.
Friedl Rohde vom Berliner Arbeitskreis Maklerprozesse schilderte sehr lebhaft die Erfahrungen der Makler im Umgang mit den Extranets der Versicherungsunternehmen und verdeutlichte nochmals die Problematik. Die Versicherer würden sich mit ihren Token in trügerischer Sicherheit wägen. In Wirklichkeit hätte ein Makler inzwischen so viele dieser kleinen handlichen Geräte, dass er sich Passwörter und Benutzernamen auf eben diesen notiere oder auf kleine gelbe Zettel am Monitor zurückgreife.
Anschließend wurde eine Reihe von Lösungsmöglichkeiten vorgestellt und erfreulich intensiv diskutiert. Dr. Schmale, Leiter Arbeitsbereich Technik des BiPRO e. V., stellte den BiPRO Security Token Service vor und erläuterte die Möglichkeiten als Basis für eine einheitliche Authentifizierung. Regine Hermann von der Allianz Leben stellte die hauseigene Extranet-Authentifizierung auf Basis von Browser-Zertifikaten vor, Thomas Angermeier die Anforderungen der Nürnberger Versicherungsgruppe an eine einheitliche Authentifzierung und eine Lösungsmöglichkeit unter Einbeziehung des TrustCenters VeriSign. Es könne eine zentrale Authentifizierung übernehmen. Der VDG stellte das VDG-Portal für eine Single-Sign-On-Lösung vor, das bereits von fünf Versicherungsunternehmen genutzt werde.
Ich persönlich habe meine Bedenken an einer einzigen Authentifizierungslösung für die Versicherungswirtschaft, die den Einsatz einer zentralen Registrierung von Maklern und ein zentrales Identifikationsmanagement möglicherweise sogar mit einheitlichem Authentifizierungsverfahren erforderlich machen. Zu heterogen sind die Vorstellungen und Anforderungen in der Assekuranz. Dabei ist es meines Erachtens völlig irrelevant, um welches Verfahren oder zentrale Stelle es sich dabei handelt. RSA- und Kobil-Token oder Zertifikate. VeriSign, VDG oder eine neutrale Non-Profit-Organisation wie die BiPRO.
Als Mitbegründer der Initiative durfte ich die Philosophie des BiPRO e. V. entscheidend mitprägen. So liegt der entscheidende Vorteil der BiPRO-Norm meines Erachtens darin, bilatere Geschäftsbeziehungen auch ohne Einschaltung eines Dritten, und damit ohne Abhängigkeits- und Kostenrisiko zu ermöglichen. Selbstverständlich sind Intermediäre trotzdem zulässig und denkbar. Meiner Meinung nach sollte sich aber auch eine durch BiPRO standardisierte Authentifizierung dieser Idee unterwerfen.
Schaut man sich vor diesem Hintergrund nach Lösungsmöglichkeiten um stellt man fest, dass die Versicherungswirtschaft nicht alleine da steht mit dem Wunsch nach unternehmensübergreifendem Single-Sign-On. So gibt es zahlreiche nahmhafte Weltkonzerne wie u. a. Google, die dieses Problem bereits im Rahmen einer Föderationsbildung über den OASIS-Standard SAML 2.0 gelöst haben. Hier benötigt man kein zentrales Identifikationsmanagement und keine zentrale Authentifizierung, muss keine Daten von Kunden oder Vertriebspartnern herausgeben.
Ohne Vertrauen kein Single-Sign-On
Wie auch immer eine Lösung für eine einheitliche Authentifizierung aussehen wird. Eines steht fest: Die Versicherungsbranche muss lernen zu Vertrauen. Entweder einem zentralen Trust Center oder direkt seinen Handelspartnern. Das Versicherungsgeschäft ist ein Vertrauengeschäft. Es bleibt abzuwarten, ob die Versicherer diesen Worten jetzt Taten folgen lassen. Nur dann wird es ein Single-Sign-On geben, dass nicht nur dem Makler hilft, sondern überhaupt erst sichere, unternehmensübergreifende Prozesse ermöglicht.
Eine Abstimmung am Ende des Workshops lässt aber hoffen, denn alle anwesenden Teilnehmer waren bereit sich zu vertrauen. Der BiPRO e. V. bildet nun eine Expertengruppe und wird schon in Kürze den SSO-Weg weiter gehen.
Geschrieben von Markus Heussen
Jan
15
BiPRO e. V. veröffentlicht kostenloses Tutorial
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Die Brancheninitiative Prozessoptimierung (BiPRO e. V.) hat ein kostenloses Tutorial zur Implementierung der BiPRO-Norm 460 (Elektronische Beantragung bzw. Regististrierung von Versicherungsbestätigungen) herausgegeben.
Ab 1. März 2008 wird das papiergebundene Verfahren zur Versicherungsbestätigung bei Kfz-Zulassungen durch ein elektronisches Verfahren ersetzt. Der Versicherungsnehmer erhält künftig von seinem Versicherer eine siebenstellige Nummer, die so genannte VB-Nummer. Diese Nummer benötigt die zuständige Zulassungsstelle bei der Anmeldung des Fahrzeugs, um das Vorhandensein einer Kfz-Versicherung zu überprüfen. Der Versicherer ist verpflichtet, den Zulassungsbehörden das Bestehen einer Kfz-Versicherung auf elektronischem Weg mitzuteilen.
Hierzu stellt das Versicherungsunternehmen die Daten des Versicherungsnehmers in eine zentrale Datenbank ein. Diese Datenbank wird von der GDV Dienstleistungs-GmbH & Co. KG (Zentrale Stelle) betrieben. Die Zentrale Stelle erteilt eine VB-Nummer und gibt diese an den Versicherer zurück, der sie an den Versicherungsnehmer übermittelt. Die Zulassungsbehörde greift während der Fahrzeugzulassung auf die Datenbank der zentralen Stelle zu, um das Vorhandensein einer Kfz-Versicherung zu überprüfen. Die VB-Nummer dient hierbei als eindeutiges Selektionskriterium.
Der Vermittler steht beim Verkauf einer Autoversicherung gewöhnlich zwischen Versicherungsgesellschaft und Versicherungsnehmer. Er wird künftig eine VB-Nummer an Stelle der bisherigen papiergebundenen Versicherungsbestätigung an den Versicherungsnehmer herausgeben. Dazu muss er die Daten des Versicherungsnehmers erfassen (mindestens Name und Anschrift) und an das Versicherungsunternehmen weiterleiten. Der Versicherer leitet die Daten nach Prüfung seinerseits elektronisch an die Zentrale Stelle weiter und erhält von dort die VB-Nummer. Diese VB-Nummer gibt er an den Vermittler zurück. Hierbei handelt es sich um das so genannte Zug-um-Zug-Verfahren.
Der BiPRO e. V. hat mit und für die Deutsche Versicherungswirtschaft den Prozess zwischen Vermittlern und Versicherungsunternehmen zur elektronischen Anfrage einer Versicherungsbestätigungsnummer standardisiert und die Rahmenbedingungen für eine automatische System-zu-System Kommunikation definiert.
Das Vertriebs- oder Bestandsführungssystem eines Versicherungsunternehmens bietet dem Bestands-, Vertriebs- oder Tarifvergleichsystem eines Vermittlers über das Internet einen so genannten eVB-Service an. In Echtzeit werden die Daten aus dem System des Vermittlers in normgerechte BiPRO-Datenstrukturen umgewandelt und in einem Standardverfahren an das Versicherungsunternehmen übertragen. Der Versicherer prüft die Daten, registriert seinerseits den Versicherungsnehmer in der zentralen Datenbank des GDV und gibt die VB-Nummer unmittelbar an das System des Vermittlers zurück. Dieser Vorgang dauert i. d. R. nur etwa ein bis zwei Sekunden.
Der Vorteil: Die Hersteller des Vermittlersystemen brauchen nur noch ein einziges Mal den standardisierten Datenaustausch programmieren. Der Makler kann anschließend schnell und direkt auf alle Versicherer zugreifen, die die BiPRO-konforme Schnittstelle anbieten. Die Versicherer haben den Vorteil, dass sie die Kontrolle über Daten und Prozesse nicht verlieren. Sie können die Daten vor der eigentlichen Registrierung bei der Zentralen Stelle prüfen und anhand der Anfrage weitere internen Prozesse steuern.
Das Tutorial richtet sich an Softwareentwickler in Versicherungsunternehmen, bei Vermittlern und Dienstleistern, die noch Einsteiger in der Welt moderner XML Web Service-Technologien sind und bislang noch keine Erfahrungen bei der Implementierung von BiPRO Normen gemacht haben. Darüber hinaus ist es auch für BiPRO-Anwender von Interesse, die zwar bereits mit der BiPRO Web Service Welt vertraut sind, aber bislang lediglich das Release 1.0 der BiPRO-Normen implementiert haben. Die Implementierung des eVB-Service erfolgt auf Basis des Release 2.0 der BiPRO-Normen.
Das komplette eVB-Norm Package inkl. Tutorial können Sie hier kostenlos downloaden.
Geschrieben von Markus Heussen
Dez
27
Standardisierung für den Autohandel
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Nicht nur im unmittelbaren Umfeld der Versicherungs- und Finanzwirtschaft ist Standardisierung wichtig. Selbst in der oft zitierten Vorbild-Industrie, der Automobilbranche, herrschen noch Ineffizienzen, die über Standards ausgeglichen werden sollen. Denn verläßt man den weit entwickelten Produktionsprozess, offenbaren sich noch enorme Ineffizienzen, z. B. bei der Händler- bzw. Portalintegration (siehe hierzu auch BiPRO Club Eintrag BiPRO-Standards im Autohaus?).
Deshalb gründeten eine Reihe von Dienstleistern, Portal-Betreibern und Software-Herstellern für die Automobilbranche STX3, einen Verein zur Standardisierung von Schnittstellen im Automobilhandel. Ein erstes Release des STX3-Standards soll bereits im Februar 2008 aufgelegt und beworben werden. Der Verein steht allen interessierten Mitgliedern für den Beitritt offen.
Wir werden diese Entwicklung für Sie verfolgen. Die Standardisierungserfahrungen in der Versicherungswirtschaft aber auch in anderen Branchen haben gezeigt, dass es häufig mehrere Anläufe geben muss, bevor sich ein Standard bzw. eine Standardisierungsorganisation tatsächlich durchsetzt. Denn für den Erfolg einer solchen Organisation sind bestimmte Voraussetzungen zu erfüllen. So darf nicht vergessen werden, dass die namentlich erwähnte Standardisierung STAR, zwar ebenfalls von Händlerseite durchgesetzt wurde. Betrachtet man aber den US-amerikanischen Markt, findet man einen typischen Mehrmarken-Händlermarkt. In Deutschland sind wir nach dem Fall der GVO im Jahr 2002 erst auf dem Weg, ein solcher Mehrmarkenmarkt zu werden. Die Machtverteilung ist also durchaus unterschiedlich zu bewerten.
Es stellt sich also die Frage, ob es der Initiative gelingen wird, die machtvollen Handelspartner wie z. B. Automobilhersteller und große Mehrmarkenhändler, später Banken und Versicherer zu überzeugen, sich dem Verein und damit den Standards auch politisch anzuschließen. Das Interview zwischen dem Autohaus Verlag und Michael Kessel (Geschäftsführer dotzilla GmbH & Co. KG und Mitbegründer) finden Sie hier.
Geschrieben von Markus Heussen
Dez
25
BiPRO jetzt auch bei XING
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Die Brancheninitiative Prozessoptimierung (BiPRO) entwickelt als Non-Profit Organisation mit und für die deutsche Versicherungswirtschaft fachliche und technische Normen, um die unternehmens- und branchenübergreifenden Prozesse zwischen den Marktteilnehmern der Assekuranz zu optimieren. Die BiPRO ist damit so etwas wie die DIN für die Assekuranz.
Auf der Business Community-Plattform XING wurde jetzt der BiPRO Club (https://www.xing.com/net/bipro-club/) gegründet. Hierbei handelt es sich um ein Anwenderforum mit dem Ziel, die Normen des BiPRO e. V. zu fördern und zu verbreiten.
BiPRO Club-Mitglieder erhalten kostenlos allgemeine Informationen rund um den Verein, Tipps und Hilfestellungen bei der Anwendung veröffentlichter BiPRO-Normen, Kontakte im Umfeld der Initiative sowie zu potenziellen Partnern für neue BiPRO-Projekte und vieles mehr.
Geschrieben von Markus Heussen
Dez
24
Kollaboration statt Konfrontation
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Insbesondere kleine und mittelständische Versicherungsunternehmen werden in Zukunft verstärkt mit- denn gegeneinander arbeiten müssen, um komplexe, am Kundennutzen orientierte Versicherungslösungen erstellen zu können.
Die Assekuranz befindet sich in einer Phase nachhaltiger Veränderung von Marktdynamik und Marktstruktur! Nach der Liberalisierung des Marktes Mitte der neunziger Jahre, der Globalisierung und dem Eintritt von Banken und Finanzdienstleistern in das Versicherungsgeschäft Ende der neunziger Jahre, der Produktdiversifikation und der hohen Preissensibilität der “Geiz ist geil”-Generation nimmt der Wettbewerbsdruck stetig zu. Die Börsenschwäche nach den Terroranschlägen auf das World Trade Center 2001, der Irak Krieg und die stagnierende Weltwirtschaft ließen die Hoffnungen auf einen konjunkturellen Aufschwung lange Zeit nicht zu. Der Kostendruck steigt stetig.
Die EU-Vermittlerrichtlinie wird zur Konsolidierung im Vermittlersegment beitragen, die Ausschließlichkeitsorganisation der Versicherer verlieren schleichend an Bedeutung. Im Gegenzug gewinnen die Banken und unabhängigen Vermittler Marktanteile. Das Internet wird mittelfristig auch im Bereich des beratungsintensiven Geschäfts an Bedeutung gewinnen. Und spätestens wenn die Kunden nicht mehr unterscheiden können, ob Sie fernsehen oder sich vielleicht doch gerade im interaktiven (Fernseh-) Internet befinden, werden sich auch diejenigen eines Besseren belehrt sehen, die heute noch das Gegenteil behaupten. VVG-Reform und Informationsverordnung haben das Ziel, den Verbaucher zu schützen und führen mit der Offenlegung der Abschluss- und Verwaltungskosten ein neues Wettbewerbskriterium ein. Auch dies wird zur Konsolidierung im Versicherungsmarkt beitragen.
Die Industrie als Vorbild
Vor etwa dreieinhalb Jahren noch unbedeutend spricht man innerhalb der Assekuranz heute von der “Industrialisierung”. Gemeint ist ein Veränderungsprozess nach dem Vorbild der Industrie mit ihrer strategischen und operativen Excellenz. Aber was passiert aktuell in der Industrie? Schauen wir doch einmal in das produzierende Gewerbe.
Da gibt es Hersteller von Druckern, die ihre Kunden beraten, wie sie ihren Druckoutput minimieren können, um die Druckeffizienz zu erhöhen. Ist das Selbstmord? Da gibt es Energieunternehmen, die Energie verkaufen, aber ihre Kunden beraten, wie sie ihren Verbrauch senken können. Sie übernehmen das Energie-Management ihrer Kunden und verkaufen auch(!) Energie.
Und die Automobilbranche verkauft keine Autos mehr, sondern Mobilität!
Eine zunehmende Nutzenbetrachtung in der Automobilindustrie führt dazu, dass das Fahrzeug künftig nicht mehr im Vordergrund steht. Im Fokus steht stattdessen die Transportleistung von Ort zu Ort. Fällt das Fahrzeug aus, muss auf konkurrierende Services wie Bahn, Taxi, Bus oder Flieger zugegriffen werden, um die Mobilität zu gewährleisten. Services wie Car-Sharing, Home-Delivery und Mietservices, den Smart am Bahnhof werden von Online-Buchungs- und geografischen Informationssystemen gestützt angeboten.
Die Bedarfsdeckung erfolgt über sogenannte “hybride Produkte”.
Solche Produkte sind gezielte Kombinationen von Sach- und Dienstleistungen (und deren integrative Abstimmung aufeinander) zur Lösung eines spezifischen Kundenproblems mit gesamtheitlicher Betrachtung. Die Vorteile liegen klar auf der Hand: Höhere Wettbewerbsdifferenzierung, höhere Wertigkeit des Produktes und schließlich ein höheres Margenpotenzial des Angebotes. Dies ist für Unternehmen um so interessanter, je gesättigter ein Markt ist.
Früher stand in der Industrie das Sachgut im Mittelpunkt der Betrachtung. Heute steht es zwar immer noch im Fokus, aber drum herum gibt es eine Reihe von Dienstleistungen. So baut ein Maschinenbauer nicht länger nur Maschinen. Er kümmert sich auch um die Finanzierung und Versicherung, übermimmt Lieferung und Montage, Wartung und Reparatur bis hin zur Entsorgung. Dies hat vor allem das Ziel, den Abverkauf der Maschine zu fördern. Morgen werden diese Sachgüter jedoch integrativer Bestandteil einer Dienstleistung, die sich am Kundennutzen orientiert und die kundenspezifischen Probleme löst. Völlig neue Aspekte des Betriebs müssen berücksichtigt und eine neue Art der Leistungsvergütung entwickelt werden.
Im übertragenden Sinn sind “hybride Produkte” für die Versicherungswirtschaft gezielte Kombinationen aus Versicherungsleistungen und sonstigen Dienstleistungen zur Lösung spezifischer Kundenprobleme. Hybride Produkte sind nutzenorientiert, sie lösen Kundenprobleme gesamtheitlich. Die Dienstleistung gerät auch hier künftig in den Vordergrund. Hybride Produkte sind jedoch sehr individuell und hoch komplex. Das ist der Grund, warum sie in den seltensten Fällen von einem einzigen Unternehmen alleine entwickelt werden können.
Kollaboration wird zur Überlebensfrage
“Kollaboration” heißt Zusammenarbeit mit dem Feind! Zugegeben, das klingt zunächst etwas martialisch, ist aber durchaus ernst gemeint; die Industrie tut es bereits. Eine Reihe von Beispielen insbesondere in der Automobilindustrie belegen dies eindrucksvoll.
Insbesondere die kleinen und mittelständischen Versicherungsunternehmen und Dienstleister werden in Zukunft verstärkt mit- denn gegeneinander arbeiten müssen, um komplexe, am Kundennutzen orientierte Problemlösungen gemeinschaftlich erstellen zu können. Dies gilt insbesondere für Versicherer, die fester Bestandteil fremder Wertschöpfungsketten sind.
Die Entwicklung und der Betrieb solcher unternehmens- bzw. branchenübergreifender Gesamtlösungen bedingen effiziente unternehmensübergreifende Geschäftsprozesse. Standardisierung ist ein wesentliches Element der Industrialisierung und absolut notwendig, wollen Unternehmen miteinander kollaborieren. Der lange Zeit staatlich regulierte Versicherungsmarkt hat hier gegenüber anderen Branchen deutlich Nachholbedarf. Die Standardisierungsbemühungen stecken noch in den Kinderschuhen und die Erkenntnis ist in den Management-Etagen noch nicht vollständig angekommen. Aber insbesondere die kleinen und mittelständischen Unternehmen der Assekuranz werden die Entwicklung von Standards voran treiben. Die Bereitschaft zur Kollaboration wird zunehmend zur Überlebensfrage und die Mitgliedschaft in Standardisierungsorganisation zur Pflicht.
Geschrieben von Markus Heussen